








MUSÉE DE L’OEUVRE NOTRE-DAME
In diesem sehenswerten Gebäude aus dem 14. und 16. Jahrhundert sind Skulpturen, Gemälde und bemerkenswerte Gegenstände ausgestellt. Tauchen Sie ein in romanischer, gotischer und Renaissancekunst
Dieses Museum besuchen ist eine Zeitreise vom Mittelalter bis zur Renaissance. Der Schöpfer des Museums, Hans Haug, wollte einen Dialog zwischen Kunst und Architektur im Sinne des Museums von Cluny in Paris finden, das einzige in Frankreich, das ihm vergleichbar ist.
Die romanische Kunst wird von bemerkenswerten Werken elsässischer Kirchen, wie dem Kreuzgang von Eschau, oder dem Kirchenfenster « Christ de Wissembourg » vertreten.
Die gotischen Statuen nehmen den größten Raum des Museums ein. Hierbei handelt es sich um Originalstatuen, die derzeit durch Kopien ersetzt werden, realisiert in den Werkstätten der « Oeuvre Notre-Dame ». Sie wurden zur Zeit der Französischen Revolution, und hauptzächlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wegen des Wetters und der Verschmutzung durch Kohle und Autoabgase in Sicherheit gelegt. Die Besonderheit der Statuen des Straßburger Doms besteht das sie aus Sandstein sind, und also sehr zerbrechlich.
Andere gothische Werke, die Architekturzeichnungen der Kathedrale, die das Museum seit 2015 präsentiert. Sie wurden größtenteils auf Pergament angefertigt und zeugen von der Vitalität der Baustelle der Kathedrale.
Renaissancekunst ist besonders präsent mit Gemälden und Gegenständen. Es sind hauptsächlich Werke der rheinischen Kunst.
Die nächste Ausstellung wird im November 2009 in Zusammenarbeit mit Karlsruhe(DE) und gewidmet dem Maler Hans Baldung Grien stattfinden.
Musée de l’œuvre Notre-Dame – 3 place du Château – 67000 Strasbourg
www.musees.strasbourg.eu
Telefon : +33 (0) 3 68 98 50 00
Preis € 6,50 – ermäßigter Preis: € 3,50 – Kostenlos für Kinder unter 18 Jahren
LE CLOÎTRE DE L’ÉGLISE PROTESTANTE SAINT-PIERRE-LE-JEUNE
Zum entdecken
Dieser prächtige Kreuzgang befindet sich im Stadtzentrum und hatt drei romanische Galerien aus dem XI. Jahrhundert und eine gotische Galerie aus dem XIV. Jahrhundert. Trotz einige wichtige Restaurierungen kann es als ältestes erhaltenes Kloster nördlich der Alpen bezeichnet werden.
Um dieser Ort zu besuchen, gehen Sie zum Platz Saint-Pierre-le-Jeune. Nachdem Sie das Haupttor der Kirche durchgegangen seid, überqueren Sie eine der schönsten Kirchen in Straßburg: gotisches Kirchenschiff, Fresken, Kreuzwand, Silbermann-Orgel… Der Zugang zum Kreuzgang erfolgt durch eine Tür im Nordschiff.
CRONENBOURG ET KRONENBOURG
Das 1664 in Straßburg geborene Brauimperium schrieb eine lange Seite der Geschichte des Stadtteils, die ihm seinen Namen gab
Vor Cronenbourg gab es jedoch die von Jérôme Hatt gegründete Brasserie Hatt. Seine ersten Biere stellte er 1664 in Straßburg her. Dann entwickelt sich das Familienunternehmen unter der Führung der Nachfahren, Brauer von Vater zu Sohn.
1847 verlegte Frédéric-Guillaume Hatt die Brauerei nach Cronenbourg, das 1871 in Kronenburg germanisiert wurde, und erweiterte die Familienbrauerei erheblich. Cronenbourg entwickelt sich zu dieser Zeit wirklich.
Nach dem Ersten Weltkrieg kreierte Maurice Hatt, der nächste in der Reihe, den Tiger Bock, ein luxuriöses blondes Bier mit einem starken Namen und einer grafischen Signatur – ein Tiger -, der die Geister einfängt. Zum ersten Mal trug ein Bier nicht den Namen seines Brauers.
Es ist Jérôme Hatt, der die Marke Kronenbourg erfindet. Sie wurde am 15. September 1947 mit einem K, und nicht mit einem C geboren. Er wollte die germanische Konsonanz « unbestreitbare Hervorhebung der Qualität » betonen und gleichzeitig die französische Aussprache weicher halten: Bourg statt Burg. Das von der Marke untrennbare rot-weiße Schachbrett ist direkt vom Logo der Stadt Straßburg inspiriert. Sie sind auch die beiden Farben des Elsass.
Als spezial guht Kenner von Werbung und Medienaufnahmen erreicht Jerome Hatt die Millionen Hektoliter. Er kreiert das berühmte Bier « 1664 » und das erste « 6er Pack ». Es ist ein perfektes Produkt für große Kaufhäuser. Das Bier ist leichter zu transportieren und wird nicht an der Bar, sondern zu Hause konsumiert. Eine Revolution ! In 32 Jahren hat Jérôme Hatt seine Brauerei zum Industrieimperium erhoben.
Die Brauerei K1-Werk in Cronenbourg, das in diesem Teil der Stadt eingeschlossen und der Erweiterung beraubt ist, verlangsamt seine Aktivitäten auf K2-Werk, das 1969 in Obernai, etwa zwanzig Kilometer westlich von Straßburg, eingeweiht wurde. Es ist heute noch die größte Brauerei in Europa.
1977 zog sich Jérôme Hatt aus dem Geschäft zurück : es war das Ende der Dynastie der Straßburger Brauer.
Die Gruppe besteht jedoch weiter und schließt sich der dänischen Gruppe Carlsberg an, der weltweit vierten Brauerei.
Cronenbourg wird von künftigen Entwicklungen der Marke und ihren Erfolgen nicht mehr profitieren: die historische Stätte wird demontiert, und es gibt nur noch wenige Beweise für das glorreiche Brauereiepos in der Nachbarschaft : ein Hotel, der « K » (der auf seinem Dach das Logo Zeichen der alten Brauerei so stoltz zeigt), ein kleiner Park « Die Brauer », ein Restaurant « Die 3 Brauer ».
Alle Produkte der Gruppe für den Französisch-Markt (Kronenbourg 1664, Grimbergen, Carls, Tuborg Skoll, Tourtel Twist…) sind jetzt in Obernai gebraut, das in 2019 seinen 50. Geburtstag feiert.
LES FONDATIONS DE LA CATHÉDRALE
Ein See, eine Legende, die Realität…
Es wird oft gesagt, dass unser Münster auf imposanten Eichenstämmen gebaut ist, Stämmen die in einem unterirdischen See versenkt wurden. Fantastische Tiere und störende Geister würden den Eingang beobachten und den See unzugänglich machen. In manchen Nächten gibt es sogar das Plätschern der Wellen zwischen den Eichen zu hören, sogar das Geräusch von Rudern…
Diese Legende vom Ende des Mittelalters ist wahrscheinlich auf den Grund des Grundwasserspiegels zurückzuführen : das Münster befindet sich sehr nahe an der Erdoberfläche. Dies zwang die Erbauer der romanischen Kathedrale um 1015, den Boden zu festigen, indem sie kleine Pfähle (2 m lang und 20 cm im Durchmesser) gleichmäßig unter die Grundmauer stießen. Diese Pfähle sind verschwunden, aber die Keller sind immer noch zugänglich für Techniker die den Wasserstand regelmäßig messen.
Straßburger Münster ist wirklich auf feste Grundmauern aus Sandstein und Kalkstein erbaut, die bis zu 7 m tief in den Boden ragen können. Die große Nordsäule, die den 7.000 Tonnen schweren Turm trägt, liegt auf einer imposanten Stahlbetonkonstruktion (1911-1928).
Aber diese Realität wird die Legende vom See nicht davon abhalten, noch sehr lange mündlich zu reisen.
CAVES DES HOSPICES CIVILS DE STRASBOURG
Bemerkenswerte Gewölbekeller, beeindruckende Weinfässer, ältester Wein der Welt… Ernennung im elsässischen Weintempel und seiner jahrhundertelangen Krankenhaus- und Weingeschichte
Das 1395 gegründete Weingut besitzt prächtige Schätze. Neben einer Weinpresse von 1727, enthält der Keller eine beeindruckende Galerie von Fässern aus 100, 200 oder 300 Jahren. Der älteste Wein der Welt ist als Relikt hier erhalten : 400 Liter eines legendären Jahrgangs von 1472. Der letzte, der ihn probiert hat, ist der General Leclerc im November 1944 (Befreiung von Straßburg).
Mitte der neunziger Jahre beschlossen einige Winzer, den Keller wiederzubeleben. Sie organisieren einmal im Jahr eine Blindverkostung zwischen Weinfachleute und wählen mehr als vierzig elssässer Weine aus. Diese Weine werden dann sorgfältig in geschichtsträchtigen Fässern (zwischen 6 und 10 Monaten), ungefähr 140.000 Flaschen pro Jahr ausgebaut.
Es gibt hier, mitten in Straßburg, ein Schaufenster des elsässischen Weinbaus. Der Keller enthält die Weine der renommiertesten elsässischen Weinberge, die sich über 170 km zwischen Cleebourg, Marlenheim im Norden und Thann im Süden erstrecken.1 Place de l’Hôpital, 10 Gehminuten von der Kathedrale entfernt. Tram A oder D, Haltestelle Porte de l’Hôpital
- Contact: 03 88 11 64 50
- cave-hospices@chru-strasbourg.fr
- www.vins-des-hospices-de-strasbourg.fr
- Verkaufsgeschäft und freie Besichtigung von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 17.30 Uhr bis Samstag von 9.00 bis 12.30 Uhr. Sonntags und an Feiertagen geschlossen
LES BLACK SWANS
Die Black Swans, drei Türme der Architektin Anne Demians, sind die neuen Silhouetten der Deux-Rives Achse, die die Stadt mit dem Rhein verbindet
Auf einer Länge von 5 km befand sich auf der Achse der beiden Rheinufer seit dem 19. Jahrhundert der autonome Hafen der Stadt. Um diese Hafengebiete zu sanieren, hat die Stadt Straßburg ein Großprojekt gestartet, das die Innenstadt, die südlichen Bezirke und das Grenzgebiet mit Deutschland verbindet. Damit soll der bestehende Stadtschnitt beseitigt und eine nachhaltige Metropole rund um den Rhein geschaffen werden. Mit einer Kapazität von 20.000 Einwohnern in 2030, ist diese Renovierung zum größten städtischen Projekt in Straßburg seit dem Bau der Neustadt (1871-1918).
Die Black Swans sind die Neuankömmlinge in dieser urbanen Landschaft. Die Architektin Anne Demians fängt die Eleganz der Schwäne ein, die in diesen Hafenbecken sehr verbreitet sind. Sie zeichnet drei schwarze Schwansilhouetten, die wie Ballerinas gewölbt sind und auf zwischen horizontalen und vertikalen Linen spielen.
Mit natürlichem Lichtspiel ereichert, zu keiner Tageszeit werden die Perspektiven auf die gleiche Weise dargestellt, tragen diese Türme so zu einem zusätzlichen visuellen Reichtum in dieser neuen Straßburger Landschaft bei.
PROMENONS-NOUS EN EUROPE
Das europäische Viertel ist reich an zeitgenössischen Architekturen und Kunstwerken, die von den Mitgliedstaaten angeboten werden. Kleine Auswahl…
Um zum Europaviertel zu gelangen: Tram E Richtung « Roberstau-L’Escale », Haltestelle « Parlement Européen »
1. Das Europäische Parlament : Eingeweiht im Jahr 1999. Es ist der Sitz des Europäischen Parlaments, einer gesetzgebenden Institution, die direkt von den Bürgern der 27 Länder (nach dem Austritt) der Europäischen Union gewählt wird.
2. Palais de l’Europe : Sitz des Europarates, der 1977 eingeweiht wurde. Entworfen vom französischen Architekten Henry Bernard
3. Menschenrechte : Dieser dieser großartige « Liner », auf der Ill Ufer, wurde 1995 eingeweiht. Es ist vom britischen Architekten Lord Richard Rogers signiert.
4. Agora : Es wurde im April 2008 eingeweiht und ist das jüngste Gebäude des Europäische Viertel. Es beherbergt die Verwaltungsdienste des Europarates.
5. Europäische Direktion für die Qualität von Arzneimitteln : Das von den Architekten Aukett, Art & Build entworfene Gebäude vereint europäische Laboratorien, die für die Überwachung der Qualität von Arzneimitteln in Europa verantwortlich sind.
6. Europa zum Herzen : Diese Skulptur der französischen Künstlerin Ludmila Tcherina, ist auf dem Ehrenhof des Europäischen Parlaments installiert. Die Statue stellt einen Mann und eine Frau dar, die Straßburg, Herz des europäischen Kontinents und Symbol der Versöhnung zwischen den Völkern, würdigt.
7. Poseidon, Gott des Meeres : Kopie einer Bronzestatue geschenkt von Griechenland (1998). Das Original wurde 1928 am Cap d’Artémision gefunden und stammt aus dem Jahr 450 v. J-C.
8. Menschenrechte : von Mariano González Beltrán, der einen Kreis von Männern und Frauen in einem Körper darstellt. Geschenk von Spanien.
9. Vierblättriges Kleeblatt : Diese Skulptur wurde 1977 von dem italienischen Künstler Attilio Pierelli geschenkt und ist 2 Meter hoch.
10. Europa : Kupferskulptur geschenkt von Österreich im Jahr 1985.
11. Khachkar : Dieses « Steinkreuz » verkörpert die Christologie der armenisch-apostolischen Kirche, die nicht den Tod Christi darstellt, sondern seine göttliche Natur in einem Baum des Lebens. Die Symbolik und die Fähigkeit der Khachkars sind seit dem 17. November 2010 als immaterielles Kulturerbe der UNESCO gelistet.
12. Formulare : Pietro Cascellas Werk, 1971 von Italien angeboten.
13. Inukshuk : Gestapelte 3 Meter lange Steinstatue von Percy Tutannuaq. Kanadas Geschenk an den Europarat im Jahr 1978.
14. Berliner Mauer : Im Innenhof des Menschenrechtspalastes, rechts vom Haupteingang, sehen Sie ein Stück von der Berliner Mauer in 4 Teilen (3,60 x 4 m), das Deutschland 1990 angeboten hat.
15. Die versteinerten Sieben : Noch im Menschenrechtspalast, ein 1995 von der Schweiz gestiftetes Werk von Carl Bucher. Es drückt die traumatischen Erlebnisse physischer und psychischer Gewalt aus.
16. Lieu d’Europe : Europäische Institutionen in Straßburg. Wer macht was? Europäisches Parlament, Europarat … Möchten Sie mehr wissen oder einen Besuch der Gebäude planen ?
- Lieu d’Europe, 8 rue Boecklin
- +33 (0) 3 68 00 09 10 – https://lieudeurope.strasbourg.eu
- Animationen für Kinder, Ausstellungen, Spaziergänge, Entdeckungen usw.
17. Die Entführung Europas : Prinzessin Europa von Zeus als weißer Bulle gebracht. Diese Statue der griechischen Brüder Nikos und Pantelis Sotiriadis wiegt fast 6 Tonnen. Von Kreta angeboten (2005).
18. Doppia Bifrontale : Pietro Consagra Stahl, gestiftet von Italien im Jahr 2003 anlässlich seiner Präsidentschaft der Europäischen Union.
19. AMORE : Skulptur von Pino Tovaglia, die 1982 von einer Gruppe italienischer Architekten gestiftet wurde. Sie enthält die Buchstaben des Wortes « Amore », das vollständig aus Marmor aus der italienischen Region Vicenza geschnitzt wurde.
20. Sizilien für Europa : Bronzeskulptur des sizilianischen Künstlers Salvatore Fiume. Geschenk der Region Sizilien im Jahr 1992.
21. Man-Giraffe : Diese Skulptur des deutschen Künstlers Stephan Balkenhof wurde 2006 am Eingang dem Hauptsitz von ARTE (Fernsehkanal) installiert.
22. ARTE : Das von den Architekten Hans Struhk (Braunschweig) und Paul Maeckel (Straßburg) entworfene Gebäude, bildet ein großes Rechteck am Ufer der Ill.
PLEYEL
Als Kapellmeister im Straßburger Münster gründete er eine berühmte Klavierfabrik und überließ seinen Namen einem Pariser Veranstaltungssaal
Die weltberühmte Marke Pleyel ist eine Klavierfabrik, die im 19. Jahrhundert von einem Musiker gegründet wurde, der dank seiner Kompositionen im Dienste des Straßburger Doms berühmt wurde. Mit einer langen Geschichte wechseln Pleyel-Klaviere bis 2017 mehrmals den Besitzer und werden von der ALGAM-Gruppe gekauft.
Die Salle Pleyel wurde 1830 in der Rue Cadet 9 in Paris eingeweiht (Chopin gab 1832 sein erstes Konzert in Paris) und zog 1927 in die Rue du Faubourg Saint-Honoré. Damals war es das größte Musikzentrum Europas mit drei Konzertsälen, Aufnahmestudios (oft von Ravel und Strawinsky genutzt) und Sälen Exposition. Salle Pleyel wurde 1999 in das Verzeichnis der historischen Denkmäler aufgenommen und wird von der privaten Gruppe FIMALAC Entertainment betrieben, die nun alle Arten von Shows programmiert: Varieté, Jazz, Rock, Tanz, Zeremonie von Caesar …
Ignace Pleyel, der Gründer, wurde 1757 in Österreich geboren. Seine ersten Kompositionen lassen ihn von Mozart wahrnehmen, der das höchste Gut sagt, besonders aber von Franz-Xavier Richter, Kapellmeister am Straßburger Dom, der es geschafft hat, ihn im Dienste von Kardinal Rohan ins Elsass zu bringen .
Im Januar 1788 heiratete er in der Kirche Saint-Louis in Straßburg mit Françoise Gabrielle Lefèbvre, Tochter einer renommierten elsässischen Tischlerin. Der Schwiegersohn und der Schwiegervater verstehen sich sehr gut und denken darüber nach, die immer noch sehr unvollkommene Mechanik der Tastaturen der damaligen Zeit zu verbessern.
Er verbannte sich 1791 nach London, um vor der Französischen Revolution zu fliehen, und übersiedelte dann endgültig nach Paris. 1807 gründete er schließlich seine Klavierfabrik. Er ist mit seinem Sohn Camille verbunden, der 1788 in Straßburg geboren wurde. Die Nachfolge ist solide gesichert und das Familienunternehmen lebt: Die Klaviere verlassen die Werkstätten in gleichbleibendem Tempo und werden zu den bekanntesten in Europa. Ignace Pleyel starb am 14. November 183. Unter dem Einfluss von Camille wächst das Unternehmen mit einer Werkstattfläche von fast 27.000 m² weiter. Es geht dann an Auguste Wolff, Musiker und Partner von Camille, dann an Gustave Lyon, den Schwiegersohn von Wolff.
Doch die Krise der dreißiger Jahre beendet diesen Wohlstand: Salle Pleyel geht in den Besitz einer Bank über, die Klavierfabrik wird liquidiert und von einer deutschen Gruppe übernommen. Sie wird erst 1994 nach Frankreich zurückkehren.
In Straßburg gibt es jedoch bis auf wenige Handschriften in der Stadtbibliothek und den Namen einer Straße in einem Wohngebiet nur wenige Hinweise auf den ehemaligen Domvorsteher.
In der Great Pleyel Hall finden jedes Jahr durchschnittlich 165 Konzerte und Veranstaltungen statt. Beispiele für Shows im Jahr 2019: Caesar-Zeremonie, The Divine Comedy, Marillion, David Hallyday, The Avener, Marc Lavoine, Étienne Daho, Gossip, Cake…
Fotos:
seite 69 : « Smoke Pleyel »: Ein von Maarten Baas transformierter Flügel, sowohl Musikinstrument als auch Kunstwerk. Der Künstler ist eine Hommage an Chopins brennende Leidenschaft mit seinem legendären Klavier Pleyel
seite 70 : An average of 165 concerts and events are scheduled each year in the Great Pleyel Hall. Examples of shows in 2019: César Ceremony, The Divine Comedy, Marillion, David Hallyday, The Avener, Marc Lavoine, Étienne Daho, Gossip, Cake …
STRASBOURG ET SA BELLE NEUSTADT
Eine zweite UNESCO-Welterbeklassifikation
Die Neustadt (auch deutsche Kaiser oder Kreis genannt) ist eine „neue Stadt“ von den deutschen Behörden gebaut zwischen 1878 und 1914 nach der Annexion von Elsass-Moselle zum Deutschen Reich. Sie liegt nördlich und nordöstlich des historischen Zentrums von Straßburg.
Drei Architekten haben die Pläne für die neue Stadt entworfen: ein Französisch, das Straßburg Jean-Geoffroy Conrath, gebildet an der Ecole des Beaux-Arts in Paris und zwei Deutsche, Hermann Eggert und August Orth, ausgebildet in Berlin. Es sollte Straßburg zu einem Schaufenster der Vormachtstellung und des Know-hows des mächtigen deutschen Reiches machen.
Der Baustil der Neustadt verbindet somit beeindruckende öffentliche Gebäude (Rheinpalast, General Post Office, Universität, Bibliothek, Theater …), breite Alleen „, um Hausmann», Wohnhäuser, Geschäfte, Kirchen, Schulen, große Parks Bäume, private Gärten … Die Gebäude sind aus Steinzeug oder Stein und verfügen über den modernen Komfort der Zeit: Gas auf allen Etagen, fließendes Wasser, Kanalisation.
Romanik, Neo-byzantinische, Neo-Gotik, Neo-Renaissance, neoklassizistische und Jugendstil, den « Jugendstil »: Die verschiedenen neo Stile werden in einer ungeraden Harmonie gemischt.
Verschont während der beiden Weltkriege, die preußische Neustadt ein architektonischer Komplex von einer Größe und außergewöhnlicher Homogenität, die nicht mehr existiert in Deutschland: Weltkrieg hat in der Tat eine große Mehrheit der Städte in Deutschland abgewischt . Es gilt als das am besten erhaltene Beispiel der kaiserlichen Stadtplanung.
Ganz in die heutige Stadt integriert, ist die Neustadt heute ein starkes Symbol der Doppelkultur von Straßburg und ihrer europäischen Berufung.
Nach dem Dom und der Großen Insel im Jahr 1988 wurde am 9. Juli 2017 ein Teil des Neustädter Weltkulturerbes von der UNESCO eingetragen. Das ausgewählte Gebiet erstreckt sich über ein weites Gebiet vom Tribunal bis zum Place Arnold.
